Trotz der schwierigen Wirtschaftssituation in den Märkten konnte dieser Handelsbereich das Jahr 2010 mit Erfolg abschließen und das budgetierte operative Ergebnis überschreiten.

Das Geschäftsjahr war durch eine angespannte wirtschaftliche Situation gekennzeichnet. Die Märkte waren von einer nachhaltigen konjunk-
turellen Erholung weit entfernt, jedoch waren
die Anzeichen besser als 2009. Wir konnten kontinuierliche Preissteigerungen beobachten, aber große Preissprünge und somit die Preis-
volatilität der vergangenen Jahre waren damit nicht verbunden. Trotz gestiegener Rohstoff-
preise gaben Produzenten die Preiserhöhungen mit Vorsicht weiter, um die Nachfrage nicht zu gefährden.

Der erhöhte Bedarf in der Petrochemie führte zu einer besseren Auslastung der Raffineriekapazi-
täten. Dies hatte eine Preiserhöhung der Roh-
stoffe zur Folge, die sich auch bei anderen Pro-
dukten, wie im Bereich Olefine, bei Flüssiggas-Produkten sowie Polymeren bemerkbar machte. Die Preise lagen im Allgemeinen über dem Niveau von 2009, Margen standen jedoch unter Druck.

 

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Im anorganischen Bereich, insbesondere bei Salzen, konnten wir eine weltweite Belebung der Nachfrage verzeichnen, welche positive Impulse für die Produzenten brachte. Auch wenn die Preise im Laufe des Jahres kontinuierlich gestiegen sind, blieben volatile Preisschwankungen aus.

Die besseren Rahmenbedingungen in Zentral-
und Südosteuropa konnten erfolgreich genutzt werden, um die bestehende Kundenbasis zu verstärken und neue Kunden zu akquirieren.
Dies gelang insbesondere im Bereich der anorga-
nischen Chemie und Flüssiggas. Eine tendenziell anziehende Konjunktur und bessere Nachfrage
in diesen Märkten führte zur Erschließung neuer Lieferquellen.

 

 
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