Nachdem das Jahr 2009 noch von der Wirt- schaftskrise geprägt war, starteten wir mit
einer ungewissen Perspektive in das abgelaufene Geschäftsjahr. Ob die Weltwirtschaft auf einen Wachstumspfad zurückkehren würde, war zu Beginn des Jahres noch ungewiss. Fehlende Nachfrage der Endverbraucher, massive gesamt- wirtschaftliche Probleme im Euroraum sowie die weitere Entwicklung in den BRIC-Staaten stellten die wesentlichen Unsicherheitsfaktoren dar.
Im Verlauf des Jahres zeigte sich jedoch relativ bald, dass die Weltwirtschaft und somit der Stahl- verbrauch rasch an Dynamik gewinnen konnte. Die Weltstahlproduktion ist im Jahr 2010 von ca. 1,2 Mrd. mt auf 1,4 Mrd. mt gestiegen. Steigende Rohstoffpreise, die sich mit zeitlicher Verzögerung auch auf die Endprodukte auswirkten, waren die Folge.
Diese Preisentwicklung erfolgte jedoch nicht linear, sondern war begleitet von einer extrem hohen Volatilität. Die Grafik zeigt beispielhaft die Volatilität der Preisentwicklung
für Roheisen im Jahresverlauf. Aufgrund unserer fundierten Markt-
einschätzung ist es uns gelungen, an dieser Preisentwicklung mit substanziellen Durchschnitts-margen zu partizipieren. |
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Eine Entwicklung, die sich im letzten Jahr fortge- setzt hat, ist der Zusammenschluss von Stahl- produzenten zu mächtigen Konglomeraten. Diese Tendenz sehen wir auch im Rohstoffbereich.
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