In Europa stellten wir eine Zukaufspolitik der Kunden „hand to mouth“ fest. Das heißt, es wurde nur zugekauft, was für den unmittelbaren zeitnahen Bedarf notwendig war. Fallende Preise waren die logische Konsequenz.

In den USA folgten wir der schon in den voran-
gegangenen Jahren praktizierten Strategie einer Kombination aus Strecken- und Lagergeschäften. In diesem Markt gelang es uns, zusätzlich zu unserem traditionellen Betonstahlgeschäft auch das Volumen für Flachprodukte zu steigern.

Erwähnenswert ist, dass sich Brasilien als ehemals reiner Exportmarkt vermehrt auch zu einem wich- tigen Importmarkt entwickelt hat.

Analysiert man die Warenströme in Asien, sahen wir im Jahr 2011 zunehmend eine Konzentration auf den regionalen Handel, der von China als Lieferquelle dominiert ist. Es ist eine der Herausforderungen für die Zukunft, in diesem Marktsegment nachhaltig Fuß zu fassen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wollen wir unser Büro in Hongkong als Trading Desk für den innerasiatischen Handel etablieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz der politischen Unsicherheiten waren die Märkte des Mittleren Ostens ein wesentlicher Faktor. Speziell in den Märkten Ägypten und Algerien konnten wir unseren Marktanteil erhöhen. Nach einer Stabilisierung der politischen Verhältnisse in Libyen sehen wir in diesem Markt zukünftiges Geschäftspotential.

Im Rohstoffbereich bestand das Hauptgeschäft in Zukäufen von Roheisen in der Ukraine mit dem
Vermarktungsschwerpunkt Italien und Türkei. Erwähnenswert ist auch die Umsatzsteigerung
des Schrottgeschäftes mit einem ukrainischen Partner. Weitere Verhandlungen über Ko-
operationen im Rohstoffbereich wurden begonnen.

 

 

 

 

 

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