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Trotz eines instabilen Rubelkurses entwickelten sich die Verkäufe sehr positiv und die gesteckten Ziele konnten erreicht werden.

Die wirtschaftliche Situation in unseren Hauptmärkten Russland, Ukraine und Weißrussland war auch 2016 nicht einfach. Der Rubel hatte von Mitte November 2015 bis Anfang Februar 2016 ca. 30 % an Wert verloren. Da die meisten pharmazeutischen Rohstoffe importiert werden und vorwiegend in US$ oder Euro notieren, hatte der Rubelverfall wesentliche Auswirkungen auf die Finanzlage zahlreicher Kunden. Die Preiserhöhungen (in Rubel) konnten die lokalen Hersteller von Medikamenten nicht an die Kunden weitergeben, da zahlreiche Produkte preisgeregelt sind. Das führte auch dazu, dass einige Hersteller die Produktion von margenschwachen Medikamenten stoppten oder billigere aber qualitätsmäßig nicht vergleichbare Rohstoffe einsetzten.

Aufgrund von fehlender Liquidität einiger Kunden mussten wir die Auslieferungen reduzieren, um das Chancen/Risiko Verhältnis ausgewogen zu halten. Nach einem sehr schwierigen 1. Quartal konnten wir ab dem 2. Quartal die Verkäufe und Erträge schrittweise erhöhen. Diese Entwicklung verlief parallel mit einer starken Erholung des Rubels.

Unsere russische Tochterfirma POLLO konnte trotz des schwierigen Umfeldes die gesteckten Ziele erreichen. Um die Position von POLLO langfristig abzusichern, gibt es mit einem russischen Partner Gespräche, für ihn die Vertriebsfunktion für neue Medikamente mit guten Marktchancen zu übernehmen.

Unsere Beteiligung am Joint Venture Linhardt-Altai hat sich als strategisch richtige Entscheidung herausgestellt. Nach einem schwierigen Start 2013 konnte die Produktion von Aluminiumdosen und Aluminiumtuben in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Wir gehen weiter von einem raschen Wachstum aus, da in Russland deutlich billiger produziert werden kann als in Westeuropa. Die Produkte werden ausschließlich in Russland, vorwiegend durch unsere Tochterfirma POLLO, verkauft.

Die Verkäufe in die Ukraine und nach Weißrussland haben sich 2016 trotz der schwierigen Situation in beiden Ländern sehr positiv entwickelt. Die Umsätze und Deckungsbeiträge liegen deutlich über den Zahlen der vergangenen Jahre.

Unsere russische Tochterfirma AUSTROKORM vermarktet vorwiegend Produkte unseres langjährigen Partners BIOMIN und Spurenelemente für die Produktion von Premixes und Fertigfutter. Der instabile Rubelkurs und Tendenzen, Importprodukte durch lokal hergestellte Produkte zu ersetzten, haben das Geschäft erschwert. Trotz des schwierigen Umfeldes konnten die gesteckten Ziele erreicht werden. Um das Potential unseres erfahrenen Verkaufsteams besser auszunützen, gibt es Bestrebungen, das Produktportfolio zu erweitern.

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