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Project & Distribution.

Erfolgreicher Start mit der deutschen Traditionsmarke DEUTZ-FAHR in Rumänien. Transformatorenverträge mit ZAPOROZHTRANSFORMATOR werden konsequent erfüllt. LME Kupferpreise mit „Trump-Effekt“ im Einklang mit anderen Börsen. Strom- und Gaslieferungen in benachbarte EU-Länder erfüllen die Erwartungen.

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung im Vertrieb von Landtechnik in Rumänien verläuft der Start mit DEUTZ-FAHR – einer Marke der SDF-Gruppe – über unsere 13 Verkaufsniederlassungen sehr zufriedenstellend. VAIT erfüllt mit dem Tochterunternehmen NHR AGROPARTNERS die Voraussetzungen für eine deutliche Steigerung der Marktanteile der SDF-Gruppe in Rumänien. Dies ist im Jahr 2016 nicht zuletzt auch wegen einer gewachsenen Produktpalette gelungen, speziell im Traktorensegment und aufgrund solider Qualität. Höchste Seriosität und Servicequalität werden seit vielen Jahren von unseren Kunden geschätzt.

Das Traktorensegment der SERIE 9 wurde bereits um die PS-Klassen über 300 PS erweitert und reicht mit dem Start der neuen SERIE 11 über 400 PS. Neben Traktoren und Mähdreschern vertreiben wir exklusiv Anbaugeräte und Maschinen von GÖTTINGER, HARDI, BOGBALE und anderen namhafte Marken.

Neben Rumänien mit einem etablierten Service- und Vertriebsnetz mit circa 200 Mitarbeitern wird ab 2017 aktiv mit dem Vertrieb von Landtechnik in der Ukraine begonnen. Ausgehend von unserem Stützpunkt in Kiew und dem Silo-Standort in Pyryatin soll mit dem schrittweisen Aufbau eines Service- und Vertriebsnetzes für Landtechnik der Hauptmarke DEUTZ-FAHR begonnen werden. Mit Produkten von HARDI,
BEDNAR, SFOGGIA und weiteren Qualitätsherstellern werden wir ukrainischen Farmen moderne Feldbearbeitung über unsere ukrainischen Vertriebsniederlassungen von „VAIT AGROPARTNERS“ anbieten.

Im Joint Venture mit ZAPOROZHTRANSFORMATOR werden überschaubare Transformatorenvolumina verkauft, welche im aktuellen politischen Umfeld in der Ukraine eine Herausforderung in der Finanzierung darstellen. Gute Referenzen in Saudi Arabien ermöglichen einen Folgeauftrag über spanische Kontraktoren, welcher 2017 ausgeführt wird. Die Abwicklung in Jordanien mit NEPCO zeigt sich zu Jahresende vielversprechend und sollte wie geplant abgeschlossen werden. Kleinere Aufträge mit ESCOM in Südafrika und im Nahen Osten begründen die Basis für zukünftiges Geschäft, welches nach Umstrukturierung des Herstellerwerkes in Angriff genommen wird.

Die Vermarktung von Kupfer aus SX-EW Anlagen unseres bulgarischen Partners ASSAREL-MEDET wird erfolgreich fortgeführt. Wir bieten damit Finanzierungsoptionen für die lokale Kupferindustrie. Beratungsleistungen werden unabhängig davon erbracht. Dem Kupferpreis fehlen über fast ein Jahr hinweg doch die Impulse. Die Preise gehen bis zu den US-Wahlen seitwärts und pendeln etwa zwischen 4500 und 5000 USD je Tonne. War die Erwartungshaltung vieler Börsen nach dem Wahlsieg von Trump auf fallende Preise gestimmt, wandelte sich das Bild innerhalb weniger Stunden bei Kupfer in eine „Short-Covering Rallye“, die bei fast 6000 USD endete. Der LME-Preis verharrt zu Jahresende dann doch auf einem erhöhten Niveau bei circa 5500 USD.

Im Joint Venture TERAWATT, mit SALZBURG AG, liegt die Konzentration auf Stromlieferungen nach Italien. Die Umsätze liegen aufgrund verstärkter Konkurrenz zwischen den italienischen Anbietern und aufgrund schwankender Bonität der Kunden hinter den Erwartungen. Zu Jahresende stabilisierte sich die Finanzsituation einiger Kunden wieder. Dies bringt Zuversicht für 2017.

Zuletzt ließ der Wegfall einiger französischer Atomkraftwerke – welche aus Sicherheitsgründen abgeschaltet wurden – die EEX-Preise zusätzlich ansteigen. Trotz einer leichten Beruhigung der Märkte bleibt das Preisniveau zu Jahresende höher als in H1 2016.

Chancen bieten sich 2017 aus der Grünstromvermarktung ins benachbarte Ausland.

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